In “Schen: Studien aus einer chinesischen Weltstadt” entfaltet Fritz Secker ein fesselndes Panorama der modernen Urbanität in einer der bedeutendsten Metropolen Chinas. Mit meisterhafter Erzählkunst und analytischem Scharfsinn ergründet Secker die vielschichtigen gesellschaftlichen und kulturellen Strömungen dieser Weltstadt. Das Buch verbindet ethnografische Beobachtungen mit tiefgreifenden soziologischen Analysen, es sendet dabei einen Blick in die pulsierende Lebenswelt von Schen, deren Facettenreichtum durch präzise, oft poetische Sprache zum Leben erweckt wird. Der Leser wird in die Dynamiken von Tradition und Moderne, von globalen Einflüssen und lokalen Identitäten hineingezogen, was das Werk sowohl informativ als auch literarisch bereichernd macht. Fritz Secker, ein versierter Kulturwissenschaftler mit jahrelanger Erfahrung in der empirischen Forschung in Asien, nutzt seine eigenen Erlebnisse und seine umfassende, theoretisch fundierte Ausbildung, um dieses Buch zu gestalten. Sein Wissen über soziale Systeme und transkulturelle Prozesse fließt in die tiefgreifenden Einblicke ein, die er dem Leser bietet. Secker hat sich der Erforschung urbaner Räume verschrieben und zeigt in diesem Werk, wie persönliche Wahrnehmungen und akademische Analysen miteinander verwoben werden können. “Schen: Studien aus einer chinesischen Weltstadt” ist ein unverzichtbares Werk für alle, die sich für moderne chinesische Gesellschaften interessieren. Es ist sowohl für Wissenschaftler als auch für Interessierte an Kultur und Gesellschaft von großer Bedeutung. Secker gelingt es, mit intuitivem Verständnis für die Komplexität urbaner Lebenswelten einen tiefen Einblick zu gewähren, der Leser dazu anregt, die Weltstadt Schen in einem neuen Licht zu sehen.